Die Kinderfrühförderung im Hochsauerlandkreis erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Hochsauer-landkreis, dem Caritasverband Arnsberg-Sundern e.V., dem Caritasverband Brilon e.V., der Arbeiterwohlfahrt und den Krankenkassen. Sie bietet Hilfe und Beratung für Eltern, deren Kinder in ihrer Entwicklung Rückstände oder Störungen zeigen.
Frühförderung - für wen?
- die wenig Körperkontakt zu ihren Eltern suchen
- die wenig Interesse an ihrer Umwelt zeigen
- die ohne ersichtlichen Grund viel schreien und sich nicht beruhigen lassen
- deren motorische Entwicklung nicht altersgemäß ist
- die nicht oder kaum altersgemäß sprechen
- die besonders ruhig oder unruhig sind
An die Frühförderung können sich alle Familien wenden, die sich Sorgen um die Entwicklung ihres Säuglings oder Kleinkindes machen.
Frühförderung - warum?
In den ersten Lebensjahren entwickeln sich grundlegende körperliche, geistige und seelische Fähigkeiten eines Kindes. Für diese Entwicklung braucht das Kind vielfältige Anregungen aus der Umwelt. Je früher Hilfen bei Störungen durch gezielte Förderung angeboten werden, desto wirksamer können sie sein. Das Kind erhält eine Grundlage für seine bestmögliche Entwicklung.
Frühförderung - was wird hier gemacht?
Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht das Kind mit seiner eigenen Peersönlichkeit in seiner individuellen Lebenssituation mit einer ganz speziellen Lebensgeschichte. Das heißt, wir arbeiten ganzheitlich. Ganzheitliche Frühförderung setzt nicht isoliert an einer Behinderung oder Entwicklungsauffälligkeit an, sondern sieht das Kind als Teil seiner Familie und seines sozialen Umfeldes, als individuelle Persönlichkeit mit einer speziellen Lebensgeschichte. Geistige, emotionale und körperliche Äußerungen eines Kindes wirken stets zusammen.
In der Arbeit mit dem Kind werden folgende Bereiche angesprochen:
Die Fähigkeit, unterschiedliche Eindrücke über die Sinnesorgane aufzunehmen und
angemessen zu verarbeiten.
Bewegungsanbahnung, Förderung der Koordination und Geschicklichkeit
Sprachanbahnung, Sprachverständnis, Wortschatz, Lautbildung, Satzbildung
Vertrauen, Freude, Kontaktfähigkeit, Kommunikation, Motivation, Konzentration
Abweichungen von der normalen Entwicklung, erst recht drohende oder bereits bei der Geburt offensichtliche Behinderungen, lösen Unsicherheit und Ängste bei den Eltern aus. Hier möchten wir uns als Ansprechpartner anbieten.
Die Eltern erhalten im Hinblick auf den Umgang mit ihrem Kind konkrete Anleitungen und Hilfen.
Frühförderung - wie arbeitet die Frühförderstelle?
Wir arbeiten
Die Kinder werden in ihrem Elternhaus besucht.
Die Eltern können mit ihrem Kind die Frühförderstelle aufsuchen.
Es besteht eine Zusammenarbeit mit dem Kinderarzt und dem Mototherapeuten der
Kinderfühförderung im HSK. Kontakte zu niedergelassenen Ärzten, Therapeuten sowie Kliniken erfolgen in Absprache mit den Eltern.
Bevor die heilpädagogische Frühförderung beginnt, stellt der Arzt der Kinderfrühförderung eine ärztliche Beurteilung aus, die von Ihrem Haus oder Kinderarzt gegengezeichnet wird.
Die jeweiligen Behandlungen finden in der Regel einmal in der Woche statt.
Als Eltern kennen Sie Ihr Kind von Geburt an, erleben unmittelbar all seine Entwicklungen, wissen um seine Stärken und Schwächen. Wenn Sie sich Sorgen machen oder verunssichert sind, sollten Sie sich Rat bzw. Hilfe holen.
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